Der Herbst ist im vollen Gang und zum Teil herrschen winterliche Temperaturen. Doch so sehr mich die Kälte hierzulande frieren lässt, ist sie kein Vergleich zu der, die mich auf unserer Tour vom Nordpol zum Südpol erwartet. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, vorab in Kältekammern bei Minustemperaturen zu trainieren und die Ausrüstung zu testen.

Doch ein geeigneter Ort zum Trainieren ist oftmals leichter gesagt als gefunden. So bieten Geschäfte, die sich auf Outdoor-Equipment spezialisiert haben, zwar Kältekammern an, doch eine langfristige Nutzung mit ausreichendem Bewegungsfreiraum ist meist nicht gegeben. Unterstützung erhielt ich in diesem Fall von der Firma Ablig Feinfrost GmbH in Heichelheim (Thüringen bei Weimar). Sie ist Hersteller von Tiefkühlprodukten wie Thüringer Kartoffelspezialitäten, Tiefkühlgemüse und Eiscremeklassikern, die in einem modernen Hochregallager bei durchschnittlich 22 Grad Minus auf den Transport warten.

Was ist der Sinn und Zweck eines Kältetrainings?

Minus 22 Grad klingt zunächst erschreckend und alles andere als gemütlich, aber nur so kann man sich langsam an die Kälte herantasten und ein Bewusstsein für sie schaffen. Es muss dabei ein Gefühl entstehen, um seinen Körper besser kennenzulernen und zu verstehen, wie es sich in eisiger Kälte (über)leben lässt. Ganz nebenbei galt es natürlich auch wichtige Tests durchzuführen.

Die wichtigsten Tests beim Training in der Kälte

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Abschließend können wir von sehr positiven Erfahrungen berichten. Noch nie zuvor war die Nähe zu unserem Start am Nordpol im April 2015 – nicht nur aufgrund der Kälte – so spürbar.

Zum Abschluss gab es dann noch einen Kälteschub in unserem Magen: leckeres Vanilleeis.

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